Aufgrund von drei Faktoren ist die
Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung langfristig
sehr problematisch und ein starkes Absinken des Rentenniveaus
kaum zu vermeiden.
Der demographische Faktor: Es werden immer weniger
Kinder geboren, die aufgrund einer steigenden Lebenserwartung
der Menschen eine immer grössere Rentenlast finanzieren
müssen. Dies führt zu immer geringeren Einnahmen bei
ständig steigenden Ausgaben.
Hohe Arbeitslosigkeit: In die Rentenkasse zahlen nur
Arbeitnehmer ein, die auch einen Job haben. In Zeiten
hoher Arbeitslosigkeit verschiebt sich das Verhältnis
von Einzahlern zu Rentnern ins Negative.
Generationenvertrag: Aufgrund des Generationenvertrages
finanziert ein Beitragszahler nicht seine eigene Rente,
sondern die der jetzigen Renter. Später wird seine
Rente dann wiederum von der nachfolgenden Generation
finanziert. Der jetzige Beitragszahler baut also kein
eigenes finanzielles Vermögen auf und muß darauf vertrauen,
dass die nachfolgende Generation auch tatsächlich
in der Lage ist, seine Rentenansprüche zu finanzieren.
Neuerungen seit 2005 Seit 01.01.2005 müssen Kapitalabpfindungen
und Renten versteuert werden. Es gibt allerdings viele
Modelle, die vorab und bei Auszahlung steuerlich begünstigt
werden, so dass sich die Steuerlast insgesamt relativiert.
Außerdem können Verträge seit Jahreswechsel 2004/2005
je nach Lebenssituation flexibel angepasst werden.
Flexible Einzahlungen, zusätzliche Einmalzahlungen
und auch längere Aussetzung der Beiträge sind nun
jederzeit möglich.
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